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Eine Wette in Sachen MOOCs

5 Feb , 2013  

In diesem Blogbeitrag lesen sie: Ein neues MOOC-Projekt, ein Finanzierungskonzept und eine Wette.

Ein neues MOOC-Projekt: Letztes Jahr im September habe ich mir auf meine persönliche Road-Map in Sachen MOOCs geschrieben:

Mein Ziel für diesen Herbst ist, ein Konzept für einen Open Course zu entwickeln, das vier Thesen adressiert: Unternehmen einbinden, Finanzierungskonzept entwickeln, Themenspektrum erweitern und breite Nutzerschichten ansprechen.

Tatsächlich gibt es dieses Konzept mittlerweile, ich bin gespannt ob es funktioniert: ichkurs.de – Ein offener Onlinekurs zum Thema „Persönliche Entwicklung“. Und weil in der aktuellen Einheit des #mmc13 um „Geschäftsmodelle für Open Courses“ geht, stelle ich hier mein Finanzierungskonzept für den ich.kurs 13 vor.

Ein Finanzierungskonzept: Die zentrale Vorüberlegung ist, wofür Gäste eines MOOCS bereit sind, Geld zu bezahlen. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir das klassische Verständnis von Lernen hinterfragen. In den Lehr-/Lernsettings in Schule, Hochschule, Volkshochschule, Fernlernen usw. bezahle ich als Lernender zum einen für den Experten/Lehrenden/Meister, der meinen Lernprozess begleitet, Rückmeldungen zum Lernstand gibt, meine Einsendeaufgaben kontrolliert oder meine Klausuren korrigiert, und zum anderen für die eigentlichen Lerninhalte – Bücher, Texte, Vortrags-Folien, Arbeitsblätter, E-Learning-Einheiten oder multimediales Lernmaterial.

Beides fällt nun weg. Es gibt Unmengen an guten Inhalten, die frei und kostenlos im Netz verfügbar ist. Und es werden immer mehr werden. Warum sollten Gäste eines MOOCs also Geld bezahlen für Inhalte, die ohnehin überall zu haben sind. Und: Der Gastgeber kann in einem MOOC mit vielen tausend Teilnehmenden gar nicht mehr individuelle Lernprozesse strukturieren, überprüfen und als Mentor begleiten. Als mündiger Lerner möchte ich das vielleicht auch gar nicht, weil das selbstgesteuerte, konstruktive Lernen keine Hierachie zwischen Lehrer und Schüler, Meister und Lehrling, Experte und Novize mehr braucht.

Wofür sind die Gäste eines MOOCs also bereit zu bezahlen? Ich habe zwei Vorschläge.

Eine Community: Ganz im Sinne eines konnektivistischen Verständnis von Lernen ist eine Community von Menschen mit ähnlichen Interessen, die sich zur gleichen Zeit mit ähnlichen Themen beschäftigen, entscheidend für den persönlichen Lernerfolg. Die Community motiviert, sich zu beteiligen; die einzelnen Mitglieder bringen eigenes Wissen, neue Erfahrungen mit ein; durch den Austausch von Wissen und Ideen entsteht Neues. Gleichzeitig hat diese Community einen hohen Wert auch über den eigentlichen Kurs hinaus. Ich habe auch weiterhin Zugriff auf ein Netzwerk thematisch interessierter Mitglieder, und kann von deren Wissen und Ideen profitieren.

Was heißt das konkret? Im Konzept für den ich.kurs 13 sind die Lerninhalte des Kurses und die soziale Interaktion voneinander getrennt, wie zwei Schichten, ein Inhaltslayer und ein sozialer Layer, die übereinander gelegt werden können. Der Inhaltslayer enthält die eigentlichen Lernmaterialien: Ein Einführungsvideo für jede Einheit, Link-Tipps, Lese-Empfehlungen, Aufgaben und Übungen. Der Inhaltslayer ist im Prinzip ein xMOOC: Die Gäste können die Inhalte lesen und kommentieren, es gibt aber im Inhaltslayer keine Möglichkeit, selbst Inhalte zu erstellen oder sich mit anderen auszutauschen – kein Twitter, keine Facebook, kein gar nichts. Der soziale Layer ist im ich.kurs 13 ein geschlossenes System. Hier haben nur angemeldete Gäste Zugang und können alle Möglichkeiten zur Interaktion nutzen. Hier hat jeder Gast einen eigenen Blog, ein eigenes Profil, kann die Blogs der anderen Gäste abonnieren, eigene Inhalte teilen, diskutieren, gemeinsam Aufgaben lösen. Hier wird der ich.kurs 13 also zum cMOOC. Die Inhalte des Inhaltslayer sind aus dem sozialen Layer abrufbar, die Community wird also über den Inhaltslayer „gestülpt“.

Etwas Handfestes: So ein MOOC ist ziemlich digital. Bei Themen wie „Trends im E-Teaching“ oder beim aktuellen #mmc13 ist das gewünscht. Weniger technik-affine Gäste stört das vielleicht, zumal bei Themen wie „Kommunikation lernen“ oder „Ziele entdecken“. Außerdem kommen während eines Kurses ständig neue Inhalte dazu, zumindest im sozialen Layer. Da besteht die Gefahr, dass der Fokus auf das Wesentliche verloren geht und die Gäste sich im „Informationsstrom“ verlieren. Damit Lernen nachhaltig ist, muss also ein Transfer stattfinden, vom digitalen ins echte Leben – und da kann es hilfreich sein, auch nicht-digitale Inhalte zu konzipieren.

Was heißt das konkret? Für den Konzeptbaustein „Etwas Handfestes“ des ich.kurs 13 haben die Moleskin-Notizbücher bzw. das Reclam-Notizbuch Pate gestanden. Zu jeder der sechs Einheiten des ich.kurs 13 gibt es ein kleines Heft im Format Din A6. Ich habe sie ich.notes genannt. Darin sind auf jeweils 40 bis 60 Seiten die wesentlichen Inhalte und Ideen einer Einheit zusammengefasst – und es ist Platz sich Notizen zu den Aufgaben und Übungen der Einheiten zu machen, und eigene Ideen zu notieren.

Letzlich handelt es sich beim ich.kurs 13 also um einen kostenlosen xMOOC, der um einen kostenpflichtigen cMOOC ergänzt werden kann. Die Gäste können auf alle Inhalte der Kurses kostenfrei zugreifen, wer von einer Community profitieren will, bezahlt dafür einen Teilnahme-Beitrag und erhält damit Zugriff auf den geschlossenen, moderierten sozialen Layer. Und: Wer zusätzliche etwas Handfestes will – der kann die Premium-Version des Kurses buchen, dann wird aus dem xMOOC mit kostenpflichten cMOOC Anteilen ein Premium-cMOOC inkl. Offline-Inhalten. 

Eine Wette: Aus meiner Sicht ist das vorgeschlagene Finanzierungmodell ein faires Modell, bei dem die Nutzer nicht wie sonst im Web 2.0 üblich, mit ihren persönliche Daten bezahlen. Allerdings funktioniert das Konzept nur, wenn eine kritische Masse an zahlenden Nutzern an dem Kurs teilnehmen. Deshalb:

Ich wette, dass dieses Finanzierungskonzept für den ich.kurs 13 funktioniert.

Auf Basis des aktuellen Finanzplans für den Kurs und mit Zusage eines Sponsors, der einen Teil der Kosten finanziert, bedeutet das: Es melden sich bis Ende März mindestens 1000 Nutzer zum ich.kurs 13 an, mindestens 25% davon als zahlende Mitglieder. Ich setzte alles auf ein Karte. Wenn ich die Wette gewinne, beginnt der ich.kurs 13 am 22. April 2013. Wenn nicht, dann nicht.

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19 Responses

  1. Hallo johannes,

    ich habe eine simple frage, weil es mich natürlich interessiert – wie bekommst du das dt. fernunterrichtsgesetz in den griff (als privatperson)

    http://www.it-recht-kanzlei.de/fernunterricht-internet.html#abschnitt_7

    danke
    martin

  2. hi johannes,

    drei anmerkungen:

    – ist ein kostenpflichtiger cMOOC noch ein MOOC?? – oder nicht einfach nur ein Fernlehrangebot bei dem die Materialien als OER (im besten Falle evt. nur frei, oder als xMOOC) zur Verfügung gestellt werden?
    – Kostenpflichtige Fernlehrangebote unterliegen in Deutschland dem Fernunterrichtsgesetz – u.U. auch andere!!
    http://www.it-recht-kanzlei.de/fernunterricht-internet.html#abschnitt_7
    – wenn du es schaffst bin ich beeindruckt :o)

    lg
    sandra

  3. Johannes Moskaliuk sagt:

    Danke für den Hinweis und die Anmerkungen. Aus meiner Sicht, handelt es sich hier nicht um Fernuntericht im Sinne des dt. fernunterichtsgesetztes. Es gibt im ich.kurs 13 keine Überwachung des Lernerfolgs. Seht ihr das anders?

    Zur zweiten Frage: Kennzeichen eines cMOOCS ist doch nicht OER, sondern Vernetzung! Das hängt für mich nicht an der Frage, ob ich dafür etwas bezahle? Habe ich dein Argument richtig verstanden?

  4. Ellen Trude sagt:

    Meine Frage zu Deiner Zielsetzung: Was meinst Du mit „Unternehmen einbinden“ – als Adressaten für den Kurs, also dort anbieten und verkaufen oder als Inputgeber für Inhalte?

    • Johannes Moskaliuk sagt:

      Als Inputgeber, die Praxis an die Uni bringen und als Teilnehmende, die von der Vernetzung profitieren und Wissen aktualisieren.
      Was meinst du mit verkaufen? Die Inhalte eines MOOC quasi als Paket für ein interne Weiterbildung zu verkaufen … habe ich nicht dran gedacht, könnte aber Sinn machen siehe Viedo von Jonas http://www.youtube.com/watch?v=k_I5NGa8Up4

  5. Boris sagt:

    Hallo in die Runde, ich sehe das wie Johannes.

    Das kleine c (connet = vernetzen) steht im Vordergrund. Über alle anderen Buchstaben lässt sich streiten, wie wir die vergangenen Wochen ja gesehen haben. Wenn ich an Johannes Kurs teilnehmen würde, wäre das für mich eine unterhaltsame Freizeitbeschäftigung ohne Zwang. Also ein Freizeitangebot von Johannes und Freizeitangebote sind nicht zulassungspflichtig, wie ich gerade lese (http://www.it-recht-kanzlei.de/fernunterricht-internet.html#abschnitt_11). Liege ich da richtig?

    Ansonsten würde ich diesbezügl. aber auf jeden Fall nochmals rechtlichen Beistand konsultieren.

    Viel Erfolg!

  6. Boris sagt:

    Hallo Johannes, gibst du den potentiell zahlenden Teilnehmern eigentlich keinen Einblick was man für sein Geld alles bekommt (Forum, Büchlein)? Vielleicht produzierst du dafür auch kleine Teaser-Videos? Auf welche Software bzw. welchen Anbieter greifst du beim Forum zurück (BuddyPress, mixxt,…)? Zum Kalender… Da gibt es sicherlich die Funktion, dass man sich die Termine als iCAL oder RSS runterladen bzw. abonnieren kann, oder?

    • Johannes Moskaliuk sagt:

      @Boris: Ja klar, pro Einheit gibt es schon vor dem Kurs-Start eine „Vorschau-Seite“ zu einzelnen Inhalte. Geht Ende Februar online. Und es wird eine Gratis-App geben, die einzelne Inhalte enthält. Geschlossene Plattform steht noch nicht ganz fest … ich schreibe zu den Alternativen gerne mal einen Blogpost. Kalender wahrscheinlich ohne .ical Export, erste Versuche zeigen, dass das nicht so 100% stabil ist, und ich bin mir nicht sicher, ob jemand wirklich alle Termine des Kalender im eigenen Kalender haben will.

  7. Hallo Johannes,

    eigentlich sollte gerade das Vernetzen „open“ sein und keine closed society. Oder wie willst Du Parallelgesellschaften verhindern, die sich z.B. schnell in FB oder wo auch immer bilden werden?

    Was bedeutet es eigentlich, einen cMOOC kostenpflichtig zu machen? Abgesehen davon, dass dann nur noch ein cOC (nicht so sexy, oder?) übrig bleibt, möchtest Du ja die Community monetarisieren. Sorry, da sträuben sich mir die Haare. Das kann kein Businessmodell sein. Schau Dir mal das Modell von Facebook an.

    Oder solltest Du einen betüddelten xOC-Teil meinen? Der Zahler bekommt die Sonderbehandlung, das gemeine Volk, soll sich selbst kümmern?

    Ich sehe mich schon zum oBildungskommunisten (ja, open und community) werden 🙂

    Ich bin kein Spieler und wette nicht, aber ich sehe in Deinem Modell keine nachhaltige Geschäftsidee. Ich kann es leider nicht konzilianter ausdrücken – oder: nix für ungut, wie man bei uns in Bayern sagt.

    • Johannes Moskaliuk sagt:

      @Birgid: Danke für deine kritischen Kommentare. Ich hatte ja vermutet, dass es viel mehr Kritik in diese Richtung gibt. Wer traut sich noch?

      Zwei Antworten:
      – Ich behaupte, die Menschen die wirklich bereit sein in einer open community mit echter Vernetzungen zu lernen, sind max. 1%, die Teilnehmende am #mmc13 zum Beispiel sind glaube ich nicht repräsentativ für die große Zielgruppe potentieller MOOC-Teilnehmenden. Andere sind froh, erstmal in einer geschlossenen Community loszulegen, zumal bei den Themen des ich.kurs.

      – Ich bin mir tatsächlich nicht sicher, ob Teilnehmende bereit sind, für die closed Community zu bezahlen. Letztlich finde ich das aber ein faireres Angebot als Facebook es hat. Da bezahle ich letztlich einen viel höheren Preis, ich geben nämlich meine persönlichen Daten als Gegenwert für eine kostenloses Community. In meinem Konzept ist die closed Community werbefrei. Und: Die Community ist moderiert. Das gibt es in Facebook nicht, und damit geht es nicht mehr

  8. #überwachung von lernergebnissen, ich finde das konzept sehr tricky, faktenwissen könnte sogar noch abgefragt werden, weil der xmooc ja kostenfrei ist. während die tatsächlichen lerneffekte, ihre auswirkung auf die praxis, in den cmooc ausgelagert sind und dort in einer coaching- und intervisionssphäre liegen, wo sie (bei diesen themen) hingehören 😉

  9. #“vernetzte closed society“ bietet moderation und intimität, die wir ja als (teil-) bedürfnis heraus kristallisiert haben und schliesst ja parallele oder alternative öffentliche vernetzung nicht aus.

    • Johannes Moskaliuk sagt:

      @Jutta ja, genau. Ich glaube bei den Themen ist Closed ein Muss, zusätzliche open communities sind damit ja nicht ausgeschlossen, aus meiner Sicht sogar wahrscheinlich und wünschenswert, das die entstehen.

  10. Boris sagt:

    @Johannes
    Mit Teaser meinte ich eine Art Vorschau auf das Forum (Wenn geschlossen, dann auf jeden Fall!) und auf die ich.notes… Ja, schreib doch was zu den Forums-Alternativen, was man dann explizit kommentieren kann… Handelt es sich beim Kalender um den All-in-One Event Calendar? Ja, der ist hübsch, hat aber so seine Tücken. Problematisch ist auch, dass die Termin-Posts nicht im Kursblog-Feed erscheinen, da es sich um „Custom Posts“ handelt…

    Zur Kritik am Kurs (MOOC oder nicht MOOC)…
    Bezügl. Offenheit finde ich, dass der Kurs auch offen für Geschlossenes sein sollte und wie gesagt, ist das Thema ja geradezu dafür prädestiniert für einen geschlossenen Bereich. Der kann natürlich auch von selbst irgendwo im Netz entstehen (und wird es wahrscheinlich auch, wenn er nicht zentral auf der Kursplattform angeboten wird). Das Problem dabei ist, dass weder Johannes noch die Mentoren dabei begleitend einschreiten können, wenn sie nichts von diesem geschlossenen Bereich wissen bzw. nicht dazu eingeladen werden. Andererseits denke ich, dass die Teilnehmer gerade in diesem Kurs Geschlossenheit und Begleitung wünschen werden. Berücksichtigt man noch den Faktor Zeit als m.E. Hauptbarriere für die Teilnahme an einem MOOC, so werden die Teilnehmer geschlossene Begleitung, zentral auf der Kursseite sicherlich begrüssen, auch wenn das zunächst den MOOC-Prinzipien widerspricht. Das ist natürlich nur eine Vermutung. Also, warum lässt man dann nicht einfach die Teilnehmer selbst entscheiden, ob sie das wünschen, indem man ihnen die Gelegenheit gibt ein Forum (geschlossen oder offen) zentral auf der Kursseite anzulegen. Das wäre mit WordPress BuddyPress möglich (Stw. Gruppen). So könnte man die dargestellte Problematik lösen und durch gezielte Begleitung auch dahingehend wirken, dass sich die Teilnehmer dezentral öffnen…

  11. #monetisierung bildung ist etwas wert und darf etwas kosten. werden materialien und angebote mit öffentlichen geldern erstellt sollen sie auch öffentlich zugänglich sein. der zweite bereich über den zu sprechen ist sind die nicht öffentlich finanzierten bildungsangebote (zu denen der ichkurs gehört). professionelle lernbegleitungen verschiedenster art und gruppenmoderationen sind in meinen augen wertvolle dienstleistungen und können viel mehr auf individuelle bedürfnisse eingehen. das werden insbesondere personengruppen schätzen, die entweder ihre beruflichen qualifikationen temporär oder ganz beendet oder schlichtweg die nase voll davon haben oder nicht mehr im erwerbsleben stehen oder noch nie im erwerbsleben stehen konnten, sich aber gern weiter entwickeln.
    es wird viel geld für schnickschnack ausgegeben und weniger für bildung.
    für die, die finanziell schlecht gestellt sind, könnte man an subventionen denken.
    hier in der Schweiz werden z.b. für neu zugezogene 90% der kosten für bestimmte deutschkurse von den gemeinden subventioniert. interessant fand ich auch das modell der vhs Gosslar in Second Life: die basic kurse für die SL spezifischen fähigkeiten gab es gratis, kurse, die sich mit nicht-SL themen beschäftigten mussten bezahlt werden, allerdings in Linden Dollar 😉

  12. #subventionierungen werden so weit ich das überblicke jedoch sehr restriktiv an monopole vergeben, darin sehe ich eines der entscheidenden hindernisse für bestimmte bildungsangebote

  13. Markus Jung sagt:

    Ich habe mich erst jetzt intensiver mit dem ich.kurs 2013 beschäftigt (und werde mich auch gleich zur Active-Mitgliedschaft anmelden) und meine Überlegungen in einem Blogbeitrag formuliert:
    http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8998-kurs-2013-ganz-kostenloser-mooc-thema.html
    Für mich macht es durchaus Sinn, einen Teil der Leistungen eines solchen Kurses kostenpflichtig zu machen. Womit ich aber so meine Probleme habe, ist die Frage des Sponsorings und der Professional-Mitgliedschaft. Muss ich da nicht (sogar als zahlender Active- oder Premium-Kunde) damit rechnen, mit Werbung von Coaching-Anbietern etc. auf der Lernplattform zugeschmissen zu werden? – Das würde mich sehr stören, wenn ich zum Beispiel daran denke, wie oft ich bei Google+ von Coaching-Anbietern etc. eingekreist werde mit scheinbar dem einzigen Ziel, auf sich aufmerksam zu machen.
    Auch bei der Frage der ZFU-Zulassung bin ich mir noch nicht ganz so sicher, aber das habt ihr ja sicherlich im Vorfeld geklärt. Ich hätte sonst gedacht, dass es sich zumindest um einen sogenannten Hobby-Kurs handeln könnte, der ohne Zulassung bei der ZFU registriert werden muss.

  14. […] ist das Jahr der Massive Open Online Courses (MOOCs, Definition im .blitz Nr. 77). Das habe ich schon ein paar Mal behauptet. Und natürlich hat @jowede Recht wenn er schreibt, schon 2012 war das Jahr der […]

  15. […] ist das Jahr der Massive Open Online Courses (MOOCs, Definition im .blitz Nr. 77). Das habe ich schon ein paar Mal behauptet. Und natürlich hat @jowede Recht wenn er schreibt, schon 2012 war das Jahr der […]

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